
Festival 26_27

Wir forschen in drei Teilen:
Mit Fahrradklingeln & Bremsbelägen
auf dem Gütermarkt im ZK/U
--> Mehr Infos beim ZK/U
Am 10.10.26
Mit Stadtsounds
auf dem Dach des Haus der Statistik
Ab November 26
Mit Vogestimmen & Signalen
im Museum für Naturkunde







FESTIVAL 26/27
Das Festival für selbstgebaute Musik 2026 / 2027 wird anders sein – kleiner und forschender. Denn in diesem Jahr suchen wir nach neuen Wegen und Möglichkeiten, das Festival in Zukunft umzusetzen: Mit noch mehr partizipativen Ideen. Mit neuen Kooperationen, neuen Akteuren, vielleicht hin zu ganz verschiedenen Tagen und Orten, usw. Deshalb forschen wir dieses Jahr an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Formaten. Die Ergebnisse dieser Forschungsreise sollen schließlich in die Planung für 2027 einfließen.
Termine
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13.09. Zentrum für Kunst und Urbanistik // Selbstgebauter Gütermarkt mit vielen Workshopständen und ein paar Konzerten
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10.10. Haus der Statistik // Installationen im 10. Stock und Dachkonzert im gerade fertiggestellten Haus
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November Naturkundemuseum Berlin // Experimentieren mit Vogelstimmen und Signalen.
Themen
Für jeden Ort gibt es außerdem je ein Schwerpunktthema und eine(n) Künstler:in mit Forschungsauftrag: Max Andrzejewski am ZK/U (Schwerpunkt Fahrrad), Pilocka Krach im HdS (Schwerpunkt Stadtsounds), LIEEK im MfN (Schwerpunkt Vogelstimmen und Signale).
Mappe
Auch das diesjährige Festivalticket wird Teil der Forschung: Eine Arbeitsmappe, die die Grundlage für einen späteren Festival-Katalog bilden soll. Darin findet ihr verschiedene Arbeitsmaterialien und Handlungsaufträge, mit denen ihr uns und euch helfen könnt.
Wir freuen uns auf euer Feedback!
Selbstgebauter Gütermarkt // #47 Sonderedition
Ein Gütermarkt wird zum Klanglabor: Selbstgebaute Musik zu Gast im ZK/U
Sonntag, 13. September 2026 · ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin
Am Sonntag, den 13. September, wird der Gütermarkt im ZK/U zum offenen Klanglabor. Für seine #47 Sonderedition trifft das hauseigene ZK/U Format auf das Festival für Selbstgebaute Musik. Zwischen Fahrrädern, Secondhand, Kunsthandwerk, Kaffee und Kuchen entsteht ein Tag, an dem nicht nur gehandelt, gegessen und geplaudert, sondern vor allem gebaut, ausprobiert und gelauscht wird.
Damit rückt das Festival noch stärker seine zentralen Themen in den Mittelpunkt: kollektive Werkentwicklung, Partizipation, Nachhaltigkeit, Recycling und die Demokratisierung musikalischer Produktion. Musik wird nicht nur aufgeführt, sondern gemeinsam hergestellt.
Die Sonderedition des Gütermarkts im ZK/U ist dabei einer von drei Orten, an denen dieser Prozess sichtbar und erlebbar wird. Neben Workshops, Installationen und kleineren Konzerten geht es vor allem um Begegnung: zwischen Künstler:innen und Publikum, zwischen Markt und Festival, zwischen gebrauchten Gegenständen und neuen Klängen.
Mit dabei:
FahrArt
BONADRUMS - Upcycling-Orchester
flairdrum
Loopwig
Oh No Noh
Kollektiv eigenklang
Riesentropfer
und vieles mehr!
Selbstgebauter Gütermarkt // #47 Sonderedition
Sonntag, 13. September 2026
ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstrasse 27, 10551 Berlin
Eintritt frei
Programm:
Interaktive Upcycling-Musikinstrumente rund ums Rad
10-15 Uhr auf dem Berliner Fahrradmarkt
An unserem Mitmach-Stand könnt ihr außergewöhnliche
Musikinstrumente ausprobieren, die aus alten Fahrradteilen
gebaut wurden. Entstanden sind sie in Benners Werkstatt
am Haus der Materialisierung am Alexanderplatz,
wo nicht nur Fahrräder repariert, sondern auch manchmal
aus ausrangierten Materialien neue Ideen wachsen.
Das Xylophon entstand beispielsweise im Rahmen einer
früheren Kooperation mit der ungarischen Gruppe
Bélaműhely
Ob Klingeln, Speichen, Ketten oder Felgen,
hier werden Fahrradteile zu Klängen. Kommt vorbei,
experimentiert mit den Instrumenten und entdeckt,
wie kreativ Upcycling sein kann.


BONADRUMS - Upcycling-Orchester
In diesem interaktiven Workshop wird aus Recycling- und Alltagsmaterial Musik! Gemeinsam mit dem brasilianischen Musiker und Percussionisten Ronan Bonagamba bauen die Teilnehmer*innen ihre eigenen Musikinstrumente – kreativ, nachhaltig und mit viel Spaß.
Der Workshop lädt dazu ein, Alltagsgegenstände mit neuen Ohren zu betrachten: Was klingt? Was schwingt? Was lässt sich verbinden, verändern oder zweckentfremden? Aus scheinbar wertlosen Materialien entstehen so ganz eigene Instrumente und Klangobjekte.
Die flairdrum kommt – Bau dir dein einzigartiges Musikinstrument!
Mal so eben ein Musikinstrument bauen? Mit einem Klang der die Luft vibrieren lässt? Die flairdrum machts möglich. PET-Flaschen werden mit Luftdruck versehen und erzeugen ein erstaunliches Musikerlebnis. Der Bauprozess ist kreativ und macht viel Spaß. Komm vorbei und Bau dir deine eigene flairdrum.

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Loop Dich mit Loopwig - Musikalische Flohmarktuntermalung
14:00 - 17:00
Synth muss nicht immer synthetisch sein!
Auf dem Gütermarkt wird alles zum Klangkörper, was sich finden, bauen, zweckentfremden oder auseinandernehmen lässt. Alltagsgegenstände, Spielzeug, elektronische Fundstücke und selbstgebastelte Instrumente verwandelt Loopwig in eigenwillige Klangquellen. Daraus entstehen struktur- und harmoniebefreite Überlagerungen, überraschende Klanglandschaften oder auch knallharte Riffs mit Biss.
Zwischen DIY, Experiment und elektronischer Klangkunst zeigt Loopwig: Musik muss nicht aus fertigen Instrumenten kommen, manchmal steckt sie schon im nächsten Gegenstand.
Oh No Noh
17.00 - 18:00
Im Nebensächlichen die Essenz finden, im Komplexen die Klarheit, in der Einfachheit die Poesie. Zwischen Himmel und Stadt entsteht ein temporärer Klangraum, in dem Akustisches und Elektronisches, Zufall und Komposition aufeinandertreffen.
All dies gehört zum Ziel, Sinn und Charakter von Oh No Noh, dem Projekt des Leipzigers, Gitarristen, Roboterprogrammierers, Magnetbandzerknitterers und Komponisten Markus Rom. Auf dem ZK/U-Dach wird seine experimentelle Musik Teil des Ortes und der Ort selbst Teil der Musik.
oh-no-noh.de


Kollektiv eigenklang
Eigenklang macht den Berliner Fahrradmarkt zum Instrument. Zwischen Klingeln, rollenden Reifen, knirschenden Bremsen, surrenden Ketten und dem Klackern von Freiläufen entsteht ein lebendiger Klangraum, der gemeinsam mit dem Publikum erkundet und improvisiert wird. Mit Funkkopfhörern und binauralem Mikrofon werden die Geräusche des Ortes eingefangen, räumlich erfahrbar gemacht und mit organischen, elektronischen und menschlichen Sounds verwoben. So verschwimmen die Grenzen zwischen Publikum, Künstler:innen und Umgebung.



