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1.SEPT

13-23:00 UHR 

HOLZMARKT BERLIN

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Konzerte

LES TRUCS / MÉLODIE MELAK + BRIAN KIEL / 

BENNY HOFER / STEFFI WEISMANN  /

BÉLAMŰHELY / IOANA VREME MOSER/ 

ATONOR / PIERRE BASTIEN

Les Trucs sind 4 Arme und eine Menge elektronischer Gerätschaft.

Halb Fleisch, halb Draht. Halb Experiment, halb Pop.

In seinen energiegeladenen Konzerten erschafft das Duo aus Frankfurt a/M, immer aus der Mitte des Raumes heraus agierend, ein Szenario aus Komposition und Affekt, aus Geräusch, Rhythmus und Gesang.

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Benny Hofer:

Bam Bam - mechanical sequencing

Benny Hofers mechanischer Sequencer basiert auf einem simplen Loop-Prinzip. Er nutzt die stetige Umdrehung einer Achse, um ein

elektronisches Schlagzeug und Synthesizer anzutreiben.

Die Möglichkeit, mit den Händen in die laufende Mechanik einzugreifenund somit die Rhythmik und den Sound zu gestalten und zu bearbeiten, ist der Spaß bei dieser Maschine - der Visualisierung und der mechanischen Umsetzung eines Drum Computers mit acht Spuren und 32 Anschlägen pro Umdrehung.

Ein Motor an einer Welle, allerlei Hebel, Knöpfe und Schalter in ständiger Bewegung ergeben ein halbautomatisches elektronisches life Setup inklusive Lightshow.

Bélaműhely (Budapest)

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Bélaműhely wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, Abfallgegenstände als Musikinstrumente zu recyceln.
In Programmen wie dem Dirigentenspiel mit pädagogischem Charakter werden ihre (Neu-)Erfindungen wie die Fahrradtrommel, die Ghetto-Merimbula, der Sound-Burger, das Schlauch-Saxophon oder der Techno-Trog vorgestellt. Mit ihrer Experimentierfreudigkeit wollen sie sowohl die jüngeren Generationen als auch die Erwachsenen erreichen.

Ioana Vreme-Moser:

Coquetta

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In Form einer fatalen divenhaften Figur wurde Coquetta aus Müllfunden und dem Zwang zur Selbstverschönerung geformt.

In Anlehnung an eines der frühesten menschlichen Rituale,

das Auftragen von Kosmetika, taucht Coquetta hinter dem Spiegel eines Ambulanten Schönheitssalons auf. Die Kosmetikmaschine verwandelt sich in ein üppig aussehendes, selbstgebautes elektronisches Modularinstrument.

Pinsel, Schwämme, Pads und chemische Substanzen (Cremes und farbige Kosmetika) werden in klangerzeugende Apparate verwandelt und in einem Crescendo auf das Gesicht aufgetragen. Befeuchten, schrubben, Wimpern biegen, Lidschatten auflegen, Puder auftragen, Lippenstift auftragen und andere Manöver werden in abrasive Klangtexturen verwandelt.
Die physische Erscheinung von Coquetta und das Verhalten des kosmetischen Synthesizers werden durch Substanzen und Steuerspannungen symbiotisch verändert, so dass sie endlich „schön“ und doch irgendwie deformiert ist. 

Steffi Weismann: UNCANNY MOTIONS

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In Uncanny Motions geht es um Wahrnehmung und Imagination, Zartheit und Zufall, die Magie des Moments und das Überwinden von Abgründen. Die Funktion der Dinge und die Beziehungen zu ihnen entziehen und verschieben sich mit oder gegen ihre materiellen Eigenschaften und ändern ihre Zuschreibung als Alltagsgegenstand, Resonanzkörper, Mikrofon oder Lautsprecher, Medium oder Akteur. Das offene Ende klingt durch Schnüre, Dosen und die Hände des Publikums.


Die Berliner Klangkünstlerin Steffi Weismann präsentiert Uncanny Motions in verschiedenen ortspezifischen Fassungen. Funkmikrophone und bewegliche Bluetooth-Lautsprecher sind in der Szene unsichtbar und Teil des variablen Settings. Die Beschaffenheit des Bodens, die Größe und der Hall des Raumes, das vorhandene Mobiliar und die anwesenden Menschen nehmen einen entscheidenden Einfluss auf die Räumlichkeit und Präsenz der Klänge.

Atonor

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Atonor schöpft aus einem schier unbegrenzten Arsenal an Ideen, mit was man alles Musik machen kann und zündet ein Feuerwerk aus Fantasie, Ton, Licht und Performance.

Die einzigartigen Instrumente stammen aus der Schmiede des Klangkünstlers Erwin Stache. Einige sind alltägliche Gegenstände, die in bizarre Klangwelten einbrechen, andere völlig neuartige Konstruktionen. Atonor produziert damit elektronische Rhythmen, akustische Raffinessen und musikalische Experimente. Das Leipziger Ensemble hangelt sich mit einem feinsinnigen Humor durch das Programm, welches zahlreiche Momente des Staunens entstehen lässt.

Pierre Bastien

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Pierre Bastien ist ein 1953 geborener französischer Musiker,

der an der Schnittstelle zwischen Musik und bildender Kunst seine eigenen Maschinen baut, die auf sehr poetische Weise

Live-Trompetenklänge mit Leinwandprojektionen von mechanischen Klangskulpturen vor Ort verbinden. Sein Werk wird beschrieben als "ein zeitlos klingendes Orchester, das sowohl futuristisch als auch leicht dadaistisch ist und in seiner überraschend sinnlichen Musik alte Traditionen beschwört". Bastien wurde

von The Guardian als "verrückter Musikwissenschaftler mit einer prominenten Anhängerschaft" bezeichnet. Durch seine Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Pierrick Sorin, dem Modedesigner Issey Miyake, dem Sänger und Komponisten Robert Wyatt und Aphex Twin (der drei seiner Alben auf seinem Label Rephlex veröffentlichte), um nur einige zu nennen, ist er einer der einflussreichsten experimentellen Musiker auf diesem Gebiet. 1986 gründete er sein eigenes Ein-Mann-Orchester Mecanium, mit dem er im Laufe der Jahre über 30 Platten aufnahm.

PFLANG
Melodie Melak: Plant matrix mixer
Brian Kiel: Noise Toaster

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Das Duo Pflang von Mélodie Melak und Brian Kiel lebt von der Konvergenz von Technologie, Klang und Natur. Sie sind auf selbstgebaute Synthesizer spezialisiert, die sich von Pflanzen inspirieren lassen und so eine zweideutige Beziehung zwischen Technologie und der natürlichen Welt herstellen. Der Matrix-Mixer-Synthesizer von Mélodie ist so konzipiert, dass er auf Rückmeldungen von Pflanzen reagiert und diese Signale in Töne umwandelt. Brians Noise Toaster verarbeitet Geräusche und Signale durch Filter und Hüllkurven, um einen wellenförmigen Hintergrund aus mechanischem Surren und Pfeifen zu erzeugen. Pflang ist ein kollaborativer Tanz, bei dem sich Synthesizer, Pflanzen und Künstler gegenseitig durch Klanggebiete führen. Pflanzen und Maschinen sind nicht nur passive Objekte, sondern aktive Teilnehmer am kreativen Prozess, da Mélodie und Brian in Echtzeit auf die unerwarteten Ergebnisse dieses instabilen Aufbaus reagieren. Jeder ihrer Auftritte ist eine einzigartige Reise, auf der das Publikum das organische Zusammenspiel von Pflanzen-Feedback und synthetisierten Klängen erleben kann.

 

[Alle Instrumente gebaut von Brian Kiel, Plant Matrix Mixer entworfen von Melodie Melak]

Les Trucs 

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Programm
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