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Programm

1.SEPT

13-23:00 UHR 

HOLZMARKT BERLIN

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WORKSHOPS

    AGENTE COSTURA /   MUTANMONKEYINSTRUMENTS / GLEEETCH 8-BIT / TASH TODD /PLAYTRONICA / FLAIRDRUMS/ LEV / ERWIN STACHE / KUNST-STOFFE E.V./ MASCH / SOUNDMASCHINE WERKSTATT / ALWIN WEBER /  FLAIRDRUMS / IMUI E.V. / t.RAUMSTATION / POLYGUITARS / JOHE / MASCH /

BAUFACHFRAU BERLIN E. V

UVM.  

Agente Costura

Piezzzzoelekkttrizzzzzität! Das klingt schon nach knisternden und spannungsgeladenen Dingen. Aber was meint dieses komplizierte Wort und wie klingt das, wenn es fertig ist?

Ein piezoelektrischer Kristall wandelt mechanische Schwingungen in ein elektrisches Signal um und ermöglicht es uns, akustische Klänge zu verstärken! 

In diesem Workshop schauen wir uns verschiedene Mikrofontypen an, bauen Kontaktmikrofone aus Piezoscheiben, lernen etwas

über Kristalle, Löten, Klang, Rückkopplung und basteln unseren eigenen Lo-Fi-Tonabnehmer für gute Schwingungen! make it loud!

Vorbeikommen und Loslöten! Der Dresdner Musiker und Medienkünstler Alwin Weber stiftet schon wieder alle zum Synthesizer-Selbermachen an! Mit seinem Projekt CircuitCircle aka. SchrägeRunde ist er seit Anfang an beim Festival für selbstgebaute Musik dabei.

Er ist weltweit unterwegs und gibt seit 2009 unterschiedlichste Workshops und Kurse zum Thema DIY Electronic, CircuitBending und den Bau von elektroakustischen Instrumenten. Außerdem organisiert

er das Dresdner Lötspektakel CircuitControl und viele multimediale Happenings mit seinem Verein METAKNOTEN. Zum Mitmachen sind keine Vorkenntnisse erforderlich, jung und alt herzlich willkommen. Werkzeug ist da und Bausätze gibt es gegen Materialspende.

Polyguitars

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Stell dir vor, ne Gitarre mit 6 Ausgängen… Jede Saite getrennt voneinander im Raum verteilt. Gitarre in 3D, schwingende Saiten von allen Seiten. Effekthascherei und Spielerei in 6 Dimensionen. Das ist die POLYGUITAR.

Seit anderthalb Jahren beschäftigt sich Florian Willuhn mit dieser Idee und hat mittlerweile einen 6-Kanal Tonabnehmer entworfen, mit dem es möglich ist, die einzelnen Saiten einer E-Gitarre getrennt voneinander abzunehmen. Die Saiten können beliebig mit unterschiedlichen Effekten versehen und in einem Surround Setup platziert werden. Eine große Spielwiese für neue kreative Ideen! Als hätte sich die Gitarre im Raum verteilt und würde nun gut gelaunt darauf warten, durch eine ganz andere Art des Gitarrespielens wieder zu einem Klang zusammenzukommen.

Thomas Keiser:

Knattermax

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Wer keine Ahnung hat, was “Knatter-Beständigkeit” ist, sollte auf jeden Fall diesen Workshop besuchen! Denn hier kann der handliche Apparat, mit dem man die Knatter-Beständigkeit von Oberflächen prüfen kann, ausprobiert und sogar gebaut werden! Der legendäre Knattermax! Bei seiner Nutzung erfährst du nebenbei noch ganz knatterautomatisch das ein oder andere über das Prinzip von Resonanzkörpern. 

Die einfache elektrische Schaltung kann gegen Materialkosten am Stand zusammengebaut und mit nach Hause genommen werden.

PappelKlang von

tRaumstation

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Klanghölzer gehören zu den ursprünglichsten Musikinstrumenten der Erde. Kein Wunder, dass es sie in unterschiedlichsten Formen gibt – von einfachsten Hölzern zum ausgefeilteren Marimbaphon. Beim Bau hilft nicht nur das Gehör, sondern auch Wissen über die genutzten Hölzer. Die Klanghölzer von tRaumstation werden im Sinne der Nachhaltigkeit mit einfachsten Mitteln aus heimischem Pappelholz hergestellt, das bereits abgestorben ist und längere Zeit luftgetrocknet wurde. Die Hölzer werden in passende Länge gesägt, um sie zu ‚stimmen’. An den Schwingungsknoten-Punkten wird gebohrt, um die Hölzer hängen zu können, senkrecht oder waagerecht wie eine Strickleiter mit Hölzern verschiedener Länge. Da das Pappelholz leicht ist, klingt es wie ausgehöhlt, pappelig eben! Raumstation entdeckte diesen einzigartigen Klang 1996 für sich, während der Arbeit mit dem Percussionensemble sonic dream. Pappelklang macht sich eingebettet in vielschichtige Musik genauso gut wie als robustes Klangspiel für Kinder. Im Workshop können Klanghölzer gebaut und ausprobiert werden. Lasst euch verpappeln!

MASCH

Erst analog basteln, dann digital schnippeln! Dass „Recycling" und „Upcycling" mehr bringt, als einfach fertige Dinge zu kaufen, macht der Künstler und Medienpädagoge Matthias Schellenberger in diesem Workshop erfahrbar. Seit einigen Jahren baut er unter dem Namen MASCH mit Kindern und Jugendlichen an Berliner Schulen Musikinstrumente, wie z.B. Gitarren, Lamellophone, Percussioninstrumente und experimentelle Klangobjekte. In der Arbeit an Schulen spielt die handwerklich-künstlerische Herstellung von Klangkörpern eine ebenso große Rolle wie deren digitaler Auftritt in gemeinsam produzierten Erklärvideos und filmischen Dokus. Im Workshop werden „Pfandophone“ gebaut, das sind 1-saitige Zupfinstrumente mit Plastikflaschen als Resonanzkörper.

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Tash Todd

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Wie baut man eigentlich Tracks, wie kann man sich mit Ableton Note Musik zusammenklicken und wie einen eigenen Sound produzieren? In diesem Workshop erklärt Musikproduzentin, DJ und Workshop-Mentorin Tash Todd, wie das funktioniert. Tash Todd performt unter dem Namen Bakläxa und hat sowohl solo als auch mit ihrem Performance-, Gesangs- und Rap-Duo TONI&MASH Musik veröffentlicht. Sie hat über sieben Jahre Erfahrung mit Live-Auftritten und als DJ und ist regelmäßig Mentorin in verschiedenen Programmen wie Error Music, THF Radio Broadcasting, Refuge Worldwide und an der MiK Jugendkunstschule in Berlin Mitte.

Flairdrum

Flaschenchmiede

Es liegt was in der Luft! Kein Geist aus der Flasche, sondern Vibes von der Flasche! Die Magie der flairdrum machts möglich!

Das selbstgebaute Instrument bringt die Luft zum Vibrieren:

PET-Flaschen werden mit Luftdruck versehen und erzeugen ein erstaunliches Klangerlebnis mit einem exotischen Karibiksound. 

 

Die Flaschenschmiede lädt Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene ein, zu einem kreativen und intuitiven Bauprozess mit viel Spaß. So entsteht aus recycelten und allgemein zugänglichen Materialien in etwa 90 Minuten eine eigene flairdrum zum Mitnehmen (Xylophon mit 5 Klangflaschen, Holzhalterung und Schlägeln). Alternativ könnt ihr auch erst einmal Druckluft schnuppern und in nur 15 Minuten eine einzelne Klangflasche bauen. Ausprobiert werden kann der Klang an der Klingelnatter, das letzte überlebende Reptil des Luftzeitalters. Sie schlängelt sich irgendwo durch das Gelände, lauert auf Neugierige und lädt ein zum Spielen!

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​Die Philosophin Astrida Neimanis denkt uns als Bodies of Water, als Körper des Wassers. Wir sind wie herum stolpernde, trällernde Tropfen des riesigen planetaren Wassers, das uns bildet und durch-strömt - mit Plastikflaschen in der Hand. Und wenn wir singen, klingt das Wasser, das wir sind (je nach Alter ca. 60-80 %!), auch immer mit - und vermutlich das Mikroplastik. Wie können wir mit Wasser so umgehen, wo es doch unser eigener Körper ist? Und obwohl fast alle das riesige Problem von Mikroplastik im Wasser kennen: PET-Flaschen sind - wie Plastiktüten - immer noch überall. Und so trinken wir - die wahren Flaschen - auch an der Aneignung des Wassers durch Konzerne mit.
In diesem Workshop werden wir uns mit beidem beschäftigen: mit Wasser und mit PET-Flaschen. Wir bringen beides zum Klingen! Experimentierend lauschen wir der Wassermusik oder bauen dafür Instrumente: Pfandleier, Flaschenpost, Nachtigallenpfeife, Wasserorgel, Tropfhörer, Wassirliton? Oder was Euch sonst so einfüllt!
Und wer heute "Wassermusik" hört, denkt vielleicht auch das Fischsterben in der Oder mit, Teslas Wasserraub in Grünheide, Wüstenbildung, Starkregen, Hochwasser, den versiegenden Golfstrom, zerstörerische Megadämme, das Kappen der Wasserversorgung als Kriegswaffe ... Sieht ganz so aus, als müssten wir "abgefüllte Tropfen" uns dringend um eine radikale Freundschaft zum großen Wasser kümmern! Kann Musik uns dabei helfen? Und was würde die Hydropsyche dazu sagen?

Kunst Stoffe e.V.

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Shake it, baby! Aus vermeintlichem Müll wie Klopapierrollen, Aluresten von Teelichtern und Joghurtdeckeln, Fahrradschläuchen, Plastik und anderem zu unrecht vernachlässigtem Kram werden kleine Rasseln gebaut. Gefüllt werden diese mit Kronkorken, Korken und Naturmaterialien wie Sand, trockenen Blättern, Hölzern und mehr. Und hübsch sollen die Rasseln auch werden! Hier gebt ihr den Ton an! Raschelrasselschepper!

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Alwin Weber:

Noise Toys - not just for boys

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